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Einige häufig gestellte Fragen zum Projekt.

Wie funktioniert das Beatmungsgerät?

Wir verfolgen drei Ansätze:

Zwei verschiedene Konstruktionen, welche  auf einem manuellen Beatmungsbeutel basiert (https://de.wikipedia.org/wiki/Beatmungsbeutel) wie er z.B. im Rettungsdienst eingesetzt wird. Dieser wird durch ein Gerät so automatisiert betrieben, dass er sich der Atmung des Patienten anpasst,diese unterstützt und kann damit autark betrieben werden. Dabei ersetzt eine Mechanik, die manuelle Beatmung. An diesen und ähnlichen Konzepten, arbeiten in Deutschland und weltweit unterschiedliche Gruppen.

Ein Konzept welches auf einer Kolbenpumpe basiert und wir schauen uns auch auch veröffentlichte Modell von Profi Geräten an. Die Firma Medtronic hat Teile der Konstruktionszeichnungen für den PB560 online gestellt, wenn hier nun auch Firmware und insbesondere die Konstruktionszeichnungen für die Turbine öffentlich werden, können wir auch versuchen, dies mit unseren Partnern nachzubauen.

Wie und wann sind Sie auf die eigentliche Idee eines DIY Beatmungsgeräts gekommen gegeben?

Ein erstes Team hat sich auf dem #WirVsVirus Hackaton der Bundesregierung gefunden. Das Konzept ist ja aus einfachen praktischen Überlegungen naheliegend. Das Projekt wurde unter anderem von Guido Burger, dem Erfinder der Octopus Platine initiiert. 


Wie viel haben Sie während des Hackathons geschafft? Wie geht es langfristig weiter?

Während des Hackathons entstand der erste Prototyp, sowie die erste Version der Steuerung. Außerdem wurde hier die Grundlage für den weiteren Erfolg des Projektes gelegt mit Dingen wie den Logos, Accounts und vielem Weiteren. Wir haben auf unserer Website eine Roadmap veröffentlicht, diese ist unsere Richtschnur. 

Woher haben Sie die Expertise, um Beatmungsgeräte herzustellen? 

Neben Ärzten, Intensivpflegenden und Rettungsdienstmitarbeitern, haben wir auch viele Mitarbeiter aus der Medizintechnik, der Elektrotechnik und dem Maschinenbau. Oft mit Master Abschlüssen oder sogar mit Promotion.

Wie entwickeln Sie die Muster/ Prototypen etc.?

Wir nutzen unterschiedliche CAD Software, 3D Drucker, Lasercutter und andere Maschinen zur Konstruktion. Als Werkzeuge zur Zusammenarbeit Discord, Google Drive zur Dokumentenablage und Videokonferenzen.

Ansonsten versuchen die Konstrukteure die benötigte Funktion mit minimalem technischen Aufwand so umzusetzen, dass die Geräte theoretisch überall produziert und zusammengebaut werden können.

Wie lange wird die Herstellung eines Beatmungsgerätes brauchen? 

Das kann man jetzt nicht sagen und wird von der Anzahl und dem Umfang der 3d-gedruckten Teile abhängen. Es sind ja nicht alle Komponenten aus dem Drucker, sondern z.B. auch aus dem Baumarkt. Inzwischen haben sich auch viele andere Produzenten gemeldet und ihre Unterstützung angeboten, sodass man auch darüber nachdenken kann einzelne Teile mit anderen Fertigungsmethoden herzustellen.

Wie weit ist die Projektentwicklung?

Derzeit sind wir in der Erprobung von Prototypen. Drei Teams verfolgen drei unterschiedliche Konstruktive Ansätze mit eigenen Vor- und Nachteilen. Aktuell sind erste Prototypen schon hergestellt und werden getestet.

Wie ist das Feedback von den Krankenhäusern und Ärzten?

Es gibt bisher das Feedback der Ärzte, das grundsätzlich positiv ausfällt. Natürlich ist unser Gerät im Vergleich zu gängigen Geräten sehr viel einfacher, aber funktional.

Wie finanzieren Sie sich? Wie viel kostet ein Beatmungsgerät?

Aktuell gibt es keine Finanzierung. Wir haben ein Spendenkonto eingerichtet, aber bisher finanzieren alle Unterstützer ihre Mitarbeit aus der eigenen Tasche. Für die Produktion haben wir allerdings schon sehr viele Unterstützungsangebote erhalten auf die wir zurückgreifen können. Über die Kosten können für den Kunden können wir derzeit noch keine Auskunft geben. 

Wie viele Mitarbeiter haben Sie aktuell?

Während des Hackathons gab es eine Gruppe von ca 30 Personen. Inzwischen stoßen stetig weitere motivierte Entwickler zum Team dazu. Aktuell haben wir ca. 300 Mitstreiter, die alle unterschiedlich aktiv sind und  sich um ganz verschiedene Aspekte kümmern. Vom Aufbau der Homepage und der Kommunikation mit Behörden und Unternehmen, über die Entwicklung, bis hin zur Zertifizierung und technischen Dokumentation.

Wo sitzen sie?

Wir sind aus dem ganzen deutschsprachigen Raum und nur wenige der Mitstreiter kennen sich persönlich. Wir koordinieren uns über einen Chat Server (Discord). Hier gibt es verschiedene Diskussionskanäle für die einzelnen Gewerke oder Abteilungen und wir veranstalten regelmäßig Videokonferenzen zur Synchronisation. Inzwischen führen wir auch eine gewisse Struktur ein, da das Projekt so rasant wächst.



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